Ein Unternehmen – 140 Jahre Erfahrung 
Seit der Gründung im Jahre 1880 und in der mittlerweile 4. Generationen baut Härle für private, öffentliche und kirchliche Auftraggeber, realisiert Häuser jeder Art sowie Industrie-, Gewerbe- und Ingenieurbauten 

Historie

1880
Maurermeister Joh. Baptist Härle eröffnete in Luxenweiler/Maselheim ein Baugeschäft und erhielt von der Kongregation der Schwestern von Reute im Kloster Heggbach seine ersten Aufträge im Jahre 1880. Der Betrieb wuchs schnell, unterstützt von seinen Söhnen Franz, Anton und Georg, zu beachtlicher Größe.

So baute man schon vor dem Ersten Weltkrieg in der weiteren Umgebung beachtliche Objekte wie das Krankenhaus und das Postamt in Biberach. Außer­dem wurden mehrere Kirchen errichtet: zum Beispiel in Alttann, Wolfegg und Oggelshausen. Letztere wurde in nur sieben Monaten Rohbauzeit unter Mithilfe der ersten italienischen Arbeitskräfte erbaut. Sohn Franz gründete mit Unterstützung seines Bruders in Ulm einen Zweigbetrieb, der bis zum Ersten Weltkrieg an Festungsbauten, z.B. Fort-Werk Lehr, bei Ulm, Stauanlagen z.B. in Vöhringen und sonstigen staatlichen Maßnahmen mitwirkte.
1921
Seine Erkrankung erforderte den Einstieg des Baumeisters Schüle, der nach dem frühen Tod des Inhabers die Firma bis 1985 allein weiterführte. Sohn Georg übernahm 1921 nach dreijährigem Fronteinsatz und Ablegung der Meisterprüfung den Maselheimer Betrieb mit neuem Sitz in der Gartenstraße nach dem Tod des Joh. Baptist.

Der Zeit entsprechend entwickelte sich das Unternehmen langsam weiter. Man tätigte immer größere Maßnahmen im landwirtschaft­lichen Bauen, Klosterbauten zum Teil mit Planung. Im Tiefbau Brücken in Maselheim, Riedlingen, Baltringen, Wehranlagen im Rahmen der Dürnachkorrektion und Fluß­, Bauarbeiten zum Teil mit baubegleitender Betreuung von RAD-Einheiten. Parallel fertigte man im Bauhof Zementrohre und für die Grünfuttertypensilos der Landwirtschaft Leichtbetonabdeckungen bis 4 m Durchmesser, die hauptsächlich im ober­schwäbischen Raum verkauft wurden.
1956
Der Zweite Weltkrieg reduzierte den Geschäfts­umfang wiederum und brachte Bauobjekte auf dem benachbarten Heeresflugplatz im Rahmen von Dienstverpflichtungen. Als Sohn Franz nach Wehrdienst und Kriegs­einsatz 1946 die Meisterprüfung abgeschlossen hatte, bewegte man wieder einiges bis seine Erkrankung und Tod im Jahre 1951 Vater Georg wieder alleine ließ. Dies erforderte nun den Einsatz des Sohnes Alfred, der 1956 als Bauingenieur diplomierte. Er führte den Betrieb nach dem Tod des Vaters fort. Inzwischen auf 80 Mitarbeiter angewachsen betätigte man sich im Hoch- und Tiefbau im weiteren Umkreis des Oberlandes, mit Wohn- ­und Industriebau, Kanalisation und Kläran­lagen, Brückenbau mit einem beträchtlichen Maschinen- und Fuhrpark. Bereits 1966 erstellte man im Bauhof eine zentrale Betonsternanlage und produzierte in einer Feldfabrik Fertigteile für Hoch- und Tiefbau, wie Filigrandecken und Brunnenringe sowie mechanische und biologische Hausklär­anlagen, die bis ins Allgäu vertrieben wurden.
1991
1980 konnte das Betriebsgelände erweitert werden. Die Errichtung einer 3-Schiff-Halle mit acht Brücken und Portalkranen und einer Mischanlage mit Bandverwiegung ermöglichte den Einstieg in den Industriebau. Der Bauboom und der sog. Kalte Krieg brachten viele Aufträge
und interessante Aufgaben. 

I991 kam die 4. Generation auf den Plan. Dipl. ­Ing {FH} Andreas und Maurermeister Frank kamen dem Vater zur Hilfe - auch mit neuen Ideen. 



Die Gründung der Härle Komplettbau mit dem Aufgabengebiet schlüsselfertiges Bauen erforderte eine Büroerweiterung auf 500 qm und somit Platz für ein weiteres Standbein des Betriebes mit in­zwischen 100 Mitarbeitern.

Nochmalige Erweiterung des Bauhofgeländes und der Produktions-flächen auf 20.000qm geben Platz für Fertigung und Lagerung von Produkten und Maschinen. 

Darüber hinaus hält die Baufirma eine Beteiligung an der Asphalt und Betongesellschaft a+b Ingoldingen und Liegenschaften in Weingarten. Trotz wirtschaftlich schwieriger Zeit hoffen die zwei Geschäftsführer, zusammen mit den aktiven Kräften der Führungsebene, das Firmengebilde der nachfolgenden Generation in geordnetem Zustand übergeben zu können.

Mit unseren 100 Mitarbeitern zeigen wir täglich auf unseren Baustellen, was wir können.

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